Evan Carver mit KKCB, Foto: Rolf G. Wackenberg

KING KOOL CITY BERLIN und Städtebau

Vor einigen Tagen hat uns Evan Carver angemailt. Der gebürtige US-Amerikaner ist aktuell Fellow an der Freien Universität Berlin, promoviert in den USA an der University of Washington (Städtebau und Planung) und arbeitet parallel an einer Studie über Graffiti in Berlin:

Mein Projekt geht um Graffiti – oder Urban Art – als Macht für Stadtgestaltung, die von Leuten angewendet werden mag, die typisch keinen Zugang zu Macht oder Stadtplanung haben. Also Sprüher als “ungebetene” Akteure im Städtebau, Sprühen als mögliches Beispiel für alternative Teilnahmeformen. Geschichtlich in dem Sinne, dass ich besser verstehen will, wie Berlin von Graffiti über die Jahre geprägt wurde bzw. wie Graffiti die Stadt geändert hat und wie Sprüher sich als Akteure in dieser Wandlung verstehen. 

Er hatte unser Buch in einer auf Architektur und Städtebau ausgerichteten Buchhandlung gekauft – da hätten wir es überhaupt nicht erwartet:

“King Kool City Berlin” ist super – sehr informationsreich und viel besser geschrieben als die meisten Bücher und Artikel, die sich mit diesem Thema befassen. 

Wir haben uns gern mit ihm getroffen und ausführlich über Erfahrungen und Ansichten gesprochen.

 

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